Rettungsbund

Der Rettungsknoten bezeichnet eine spezielle Art, eine Feuerwehrleine anzulegen, um eine Person im Notfall ohne Gerät wie Sicherheitsgurt oder Abseilgeschirr gegen Abstürzen (z. B. beim Herabführen auf einer Leiter) zu sichern, abzuseilen oder heraufzuziehen.

  1. Die Leine wird der zu sichernden Person um den Hals gelegt. Damit man später genug Leinenreserve hat, sollte das Leinenende den Boden berühren.
  2. Die beiden Leinenenden werden unter den Armen hindurchgeführt und auf dem Rücken so verkreuzt, dass das Rechte wieder rechts ist und das Linke wieder links.
  3. Mit dem Ende, welches mit dem Leinenbeutel verbunden ist, wird ein Auge gebildet, sodass das zum Leinenbeutel führende Leinenende oben liegt.
  4. Mit dem zum Leinenbeutel führenden Leinenende wird eine Bucht gebildet. Diese wird von unten durch das gebildete Auge geführt.
  5. Das kurze Leinenende wird von unten durch die Bucht gezogen. Anschließend wird der Knoten festgezogen und muss dann umgeklappt werden. (Bei Frauen ist der Rettungsbund oberhalb der Brüste anzulegen)
  6. … so sieht der umgeklappte Knoten aus.
  7. Zum Schluss muss der Knoten durch einen Spierenstich gesichert werden!

Wichtig: Bei Rettungs- und Selbstrettungsübungen ist nach § 15 der UVV Feuerwehr eine zweite Feuerwehrleine als Sicherungsleine mit Rettungsschlinge und Pfahlstich anzulegen.


Das ganze nochmal in einem Video, Schritt für Schritt erklärt: